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In Langis

Ein Beitrag von Regina Senfter Stauder

Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde…

Wer um diese Zeit durch den Frühlingswald spaziert, bekommt ganze Arien und Sinfonien zum Nulltarif zu hören. In allen Büschen und auf allen Bäumen bis hinauf zu den Wipfeln herrscht eine Geschäftigkeit sondergleichen. Vogelmännchen werben um Weibchen, vertreiben Rivalen, führen beeindruckende Tänze auf. Vogelweibchen bauen kunstvolle Nester, legen bestens getarnte Eier und schließlich sind meist beide Vogeleltern mit dem Ausbrüten und Füttern ihrer Jungen voll ausgebucht. So übermittelt uns die Natur durch die Singvögel einen weithin schallenden Frühlingsgruß.

Damit auch Kinder in unserem Dorf eine Ahnung davon haben, wie sie denn alle heißen, die „Zwitscherlinge“, wurde in der Klasse 5 B über die heimischen Singvögel gesprochen, und die SchülerInnen lernten in einem Sprachvergleich von Dialekt und Hochsprache auch einige besonders interessante Sextner Bezeichnungen kennen. Es sind dies Vogelnamen, welche mit den Wortstämmen der

Schriftsprache meist in keiner Weise Ähnlichkeit haben. Die SchülerInnen zeichneten mit Hingabe viele verschiedene Arten detailgetreu aus Vogelbüchern ab.

Eine kleine Auswahl an Vogelarten möchten sie Ihnen durch ihre Zeichnungen hier vorstellen.

Einige weitere interessante Vogelnamen lauten:

Geengmase = Weidenmeise

Tschopfmase = Haubenmeise

Krannewitta = Wacholderdrossel

Zirmgratsche = Tannenhäher

Tode = Alpendohle

Henngair = Habicht

Roatkragile = Rotkehlchen

Pauveigile = Bachstelze

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