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Heimatpflegeverein Sexten | Gundelrebe
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Gundelrebe

Gundermann oder Gundelrebe – Glechoma hederacea

Spitzbübisch lugt sie unter dem Stachelbeerstrauch hervor mit ihren gekräuselten Blättern und blauvioletten Blütenmäulchen. Ein geschütztes Plätzchen hat sie sich ausgesucht, das sonst niemand braucht. Der Morgensonne lacht sie entgegen, die emsig wachsende Gundelrebe. Und in unserem Garten ist sie willkommen. Von der Gründonnerstagssuppe im Frühling bis hin  zu den ersten frischen Pellkartoffeln im Herbst ist sie in unserer Küche ein beliebtes Gewürz.

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe (Rosmarinsäure), Bitterstoffe, Saponine, Vitamin C, Kalium…

Anwendungen:

Gund bedeutet soviel wie Eiter. Die Pflanze wirkt also wundheilend und allgemein wohltuend für die Haut. Ein Ölauszug der Gundelrebe kann geschädigte Haut, z. B. Brandverletzungen relativ gut reparieren. Ein Vollbad stärkt die Nerven und Auflagen an den Schläfen können unsere Schlafqualität verbessern. Ein Absud aus Gundermann kann zur Ohrenspülung verwendet werden.  Tee oder Frischsaft aus der Pflanze hilft gegen chronischen Schnupfen. Dieses Kräutlein ist auch für Kinder geeignet.

Die hervorragendste Eigenschaft dieses Gewächses ist die Fähigkeit, Schwermetalle auszuleiten, beispielsweise Amalgam. Vor und nach einer Behandlung beim Zahnarzt sollte man unbedingt Mundspülungen mit Gundelrebentee machen. Bei Ausleitungstherapien wird sie ebenfalls eingesetzt. Sie reinigt die Zellzwischenräume und Koriander säubert die Zellkerne.

Man verwendet die jungen Blätter und die Blüten. Am meisten Wirkung erzielt man, indem man sich einen Frischsaft zubereitet oder damit im Frühjahr über längere Zeit den Salat würzt.

Regina Stauder

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